Bilder im Internet vor Hackern schützen. Bilderklau vermeiden. Fotos in iCloud und Dropbox sicher ablegen. Welche Daten stelle ich ins Internet? Wie kann ich meine privaten Daten vor fremden Zugriff schützen?
Wenn Sie Ihre Fotos online speichern möchten, sollten Sie sich genau überlegen, wie und wo Sie die Fotos ablegen. Die größten und bekanntesten Anbieter sind iCloud und Dropbox. Oft wird die Synchronisation mit der iCloud in Unwissenheit aktiviert. Viele User wissen gar nicht, was genau sich dahinter verbirgt.
Ist die Funktion auf dem iPhone aktiviert, Fotos mit der iCloud zu synchronisieren, werden die geschossenen Fotos automatisch ins Internet geladen. Die Fotos befinden sich auf den Servern der Provider. Diese Server sind über das Internet ständig erreichbar. Was das Klauen für Hacker erleichtert.
Befinden sich die Fotos auf dem heimischen PC zu Hause, oder sogar auf einer externen Festplatte, können diese von Hackern nur gestohlen werden, wenn Ihr Rechner an und mit dem Internet verbunden ist.
Die Synchronisation zwischen Tablet, Smartphone und PC ist ohne Cloud Dienst nicht so einfach einzurichten. Deswegen greifen viele zu Diensten wie iCloud, Dropbox & Co.
Damit Hacker an Ihre privaten Fotos kommen, werden nur die Account Zugangsdaten benötigt. Diese können durch Computereinbrücke, konventionelle Hacks, oder austricksen der Sicherheitsvorkehrungen der Anbieter beschafft werden.
Damit Ihnen das nicht passiert, sollten Sie Ihre Bilder vor Hackern schützen.
Fotos vor Hackern schützen
1. Ich würde nicht zu private oder persönliche Fotos bei Online Diensten wie iCloud oder Dropbox speichern. Überlegen Sie genau, welche Fotos online gespeichert werden sollen. Möchten Sie all Ihre Fotos online speichern, sollten diese vor dem Hochladen verschlüsselt werden.
2. Alle persönlichen Daten in den Cloud-Diensten verschlüsseln. Dafür können Sie verschlüsselte Container in der Cloud ablegen. Mit der Software Truecrypt lassen sich solche Container erstellen.
3. Verwenden Sie sichere Passwörter. Die Passwörter sollten einmalig und nicht zu kurz sein. Verwenden Sie Sonderzeichen, Groß- und Kleinschreiben und Zahlen in Ihrem Passwort. Mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung erreichen (Passwort und SMS) Sie noch mehr Sicherheit.
4. Verwenden Sie auf dem Smartphone und Computer einen Virenscanner. Das Smartphone sollte zusätzlich gegen TAN-Malware geschützt werden. Der Virenscanner muss immer auf dem aktuellsten Stand sein.
5. Links können auch eine Gefahr darstellen. Klicken Sie z.B. auf Links, hinter denen sich angeblich Nacktbilder von Promis verbergen, können diese jedoch zu Schadcodes zeigen. Sie bekommen dann vielleicht ein Scherzbild zu sehen und im Hintergrund wird eine Schadsoftware ausgeführt, welche Ihren Computer ausspähen möchte.
Seien Sie bei E-Mail- und Facebook-Links vorsichtig.